Rowing in Vancouver

Während meines Vancouver-Aufenthalts kribbelte es in Beinen und Armen. Ruderhunger! Dank Bahram Farahbakhsh vom Argonaut Rowing Club Toronto, wo ich temporär Wellen oder vielmehr Quallen schlage ;-), konnte ich auch beim VCR im sonnigen Vancouver scullen. Die ganze Ruderwelt scheint „connected“ zu sein – und nicht erst seit dem Digital Age. Die Clubs (oder zumindest deren Köpfe) kennen sich untereinander und helfen sich gegenseitig aus, wenn hier und da ein Foreigner bewegungsdrängend strandet, ganz der Metapher nach „wir sitzen alle in einem Boot“. 

v.l.n.r.: Gastruderer aus Hamburg, Margo Leight (im Motorboot),
Marta Obreska, Michel Emond und ich. Foto: K.E.
Nach der Fahrt werden die Boote (meist Hudson) aufs Gründlichste geputzt. Foto: K.E.

Raus gings im ungesteuerten Vierer (Quad). Dass im Boot ein zweiter Gastruderer aus Deutschland (Hamburg) saß, konnte ich nicht nur an der verräterischen Clubkleidung feststellen, sondern auch an unserer hauseigenen Technik: als wir beim Anlegen – vor dem Aussteigen! – die Dollen auf der Wasserweite öffneten und die Sculls auch noch synchron heraushoben*, während die Kanadier Marta und Michel noch im Boot saßen, war auch hier klar: gestrandete Strangers aus Germany. 

Herzlichen Dank, Vancouver Rowing Club, für den tollen Tag! 

https://www.vancouverrowingclub.ca

*Anlegeprozdere: Ob man erst aussteigt und dann die Dolle auf der Wasserseite aufdreht, um das Scull herauszuheben, oder dies noch sitzend im Boot tätigt – darüber scheiden sich die Geister hier wie dort.

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