Lehrreicher Leerlauf

Nun bin ich seit über einem Monat hier in Kanada. Und langsam passe ich mich dem „waterlooischen“ Rhythmus an: lange schlafen (aber leider nicht durch-), alles langsam angehen (sofern man es schafft, über Schnee und Eis zu balancieren, ohne sich die Haxen zu brechen) und einfach mal „Zuhause“ bleiben, wenn ein Blizzard warnend an die Fensterscheibe hämmert und der ganze Campus für einen Tag dicht gemacht wird.

Kanada zwingt einen in den Slow Mode. Und wenn man eiskalt nicht in jenen Winter-Sparmodus switcht, ist die Batterie schneller leer, als man gucken kann. Es ist aber nicht nur die klirrende Kälte, die einen zwei, drei Gänge runterschalten lässt – es sind auch die fehlenden Möglichkeiten in Waterloo (was echt ein K….f ist), etwas zu unternehmen. Statt Gas zu geben, rutscht man hier ganz unfreiwillig in den Leerlauf! 

Fazit für heute: Waterloo ist nicht der Clou.  

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